14/09/20
 
Über diesen Blog
DECOLONIZING COLLECTIONS – NETWORKING TOWARDS RELATIONALITY   Decolonizing – Dieser Blog möchte einen Beitrag zur Dezentrierung der Debatte über koloniale und ethnographische Sammlungen, Archive und Museen leisten. Unser Ziel ist es, koloniales Wissen und vorherrschende epistemische Praktiken kritisch zu reflektieren, auch in unserer eigenen Praxis zu überwinden und damit zugleich die hierarchischen Trennungen zwischen Zentrum […]

19/05/26
Debates
DCNtR Debates Series

Coming soon


22/01/19
Eurozentrismus setzt den Rahmen für Restitution
Eine selektive Definition des afrikanischen Kulturerbes setzt das kolonialistische Paradigma fort*
*übersetzt aus dem Englischen von Robin Cackett Seit André Malraux 1959 bis 1969 das neu geschaffene Amt eines Kultusministers bekleidete, wird in Frankreich Kunstförderung in Afrika als Mittel der sanften Machtausübung eingesetzt. Als Präsident Emmanuel Macron im November 2017 verkündete, einen Fünfjahresplan zur „temporären oder definitiven Rückgabe des afrikanischen Kulturerbes an Afrika“ auszuarbeiten, witterten daher […]

15/01/19
Ovizire Somgu: Von woher sprechen wir?
Kommentar zur laufenden Ausstellung im MARKK (bis zum 12.4.19), und in M.Bassy (bis zum 27.1.19), Hamburg
Von woher kommen wir[1]? Als junge Studentin der Ethnologie begann ich im Jahr 1988/89 meine Ausbildung am Rothenbaum, im Institut hinterm Museum für Völkerkunde. Das war vielen sofort ein Begriff, aber wenn ich erzählte, dass wir mehr oder weniger in einem Kellerraum des Gebäudes unsere Seminare abhielten und die Bibliothek aus allen Nähten platzte, weil […]

08/01/19
Reversal of the gaze
Epistemic violence, epistemic reconciliation, response-able knowledge production
The reversal of the gaze – whether in anthropology or in art history –, is neither a banal nor a simple undertaking. Both the ability to reverse the gaze and the practiced reversal of the gaze are necessary conditions for the critical inquiry of the interrelatedness of contemporary power relations and the production of knowledge. […]

18/12/18
The ‘Restitution Report’
First Reactions in Academia, Museums, and Politics
This review gives an overview of the first reactions to the so-called ‘restitution report’ handed in to French president Emmanuel Macron on Nov 23, 2018 by Felwine Sarr and Bénédicte Savoy[1]. The debate and reactions in politics, museums, academia, but also from the art market have been polarized and emotionally charged. Starting with first reactions […]

14/12/18
Für Restitutionen und einen neuen Umgang mit der Kolonialgeschichte
Eine Gruppe von Wissenschaftler*innen appelliert auf ZEIT.de für einem neuen Umgang mit Kolonialgeschichte: Zum Appell

11/12/18
„Die Wahrheit ist, dass Europa uns etwas geraubt hat, was es niemals zurückgeben kann“*
*Aus dem Französischen von Claudia Steinitz Endlich haben Bénédicte Savoy und Felwine Sarr ihren Bericht zur Restitution afrikanischer Kunstgegenstände aus französischen Museen an Präsident Emmanuel Macron übergeben. Aus verständlichen historischen Gründen hatte Macron den Auftrag auf die Gebiete beschränkt, für die die Republik Verantwortung trug. Man kann ihm kaum vorwerfen, ihn nicht über die Grenzen […]

06/12/18
Alles, was Recht ist
Anmerkungen zur Debatte um Provenienz und Rückgabe aus der Perspektive der Sozial- und Kulturanthropologie
In der Debatte um kolonialen Provenienzen und die Restitution von Objekten aus ehemals kolonisierten Ländern in deutschen Museen ist immer ein Elefant im Raum. Der Elefant ist das Recht – die Frage, wann es sich z.B. um einen „Unrechtskontext“ handelt, wann dieser justiziabel ist oder sein sollte und wann ein Museumsobjekt folglich zurückgegeben werden muss. […]

28/11/18
Everything Must Go: Looting the Museum as Compensation for Looting the World
Raubkunstforschung als angewandte Wissenschaft
Preliminary Remarks on: Felwine Sarr/Bénédicte Savoy, „The Restitution of African Cultural Heritage. Toward a New Relational Ethics“ (November 2018). http://restitutionreport2018.com Marx was right, but we can delve deeper into his famous dictum from „The Eighteenth Brumaire of Louis Bonaparte“. History does not repeat itself by alternating from tragedy to farce. Farce is the covering of […]

20/11/18
“Ein menschlicher Schädel als Ware: Geht das noch?”
Unter dem Titel „Wer so was kauft, muss einen kleinen Knall haben“ veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung am 18.10.2018 ein Interview mit dem Geschäftsführer des Auktionshauses Lempertz, Prof. Henrik Hanstein. In dem Gespräch (Autor: Jörg Häntzschel) ging es um eine Auktion am 24.10. in der Brüsseler Filiale des Hauses, bei der auch menschliche Überreste (ein Schrumpfkopf […]

06/11/18
Empirical notes on the exhibition “L’Un et l’Autre” (One and the Other)
Palais de Tokyo, Paris 2018
“It is so much easier if you are an art museum!”[1] In the framework of the conference Exchanging perspectives: anthropologies, museum collections and colonial legacies between Paris and Berlin[2], I was asked to give an overview on the institutional changes of Parisian art museums with regard to colonial history. Indeed, I could have mentioned several […]