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über uns

Die boasblogs sind eine Serie von themenbezogenen Blogs, die sich sich zum Ziel gesetzt haben, aktuelle Themen rund um die ethnologischen Wissenschaften aufzugreifen, diese durch einen weiten Kreis von Beiträger*innen in ihrer Kontroversität zu diskutieren und dabei nach der öffentlichen Rolle und gesellschaftlichen Relevanz ethnologischen Wissens zu fragen. Bisher sind vier Blogs erschienen, die jeweils von unterschiedlichen Redaktionen betreut wurden. Ein Fünfter ist in Vorbereitung.

Alle boasblogs zielen im Sinne einer Public Anthropology darauf, wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um dadurch einen kritisch-konstruktiven Beitrag zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu leisten und gesellschaftliche Beziehungen auf verschiedenen politischen, sozialen und alltäglichen Ebenen mitzugestalten.

Jeder einzelne boasblog wird von unterschiedlichen und unabhängigen Redaktionen herausgegeben und betreut. Vorschläge für neue Themen und Redaktionsteams werden fortlaufend erbeten an: info@boasblogs.org

Herausgeber*innen der Blogserie sind: Christoph Antweiler (Bonn), Michi Knecht (Bremen), Ehler Voss (Bremen/Siegen) & Martin Zillinger (Köln)

Finanziert und unterstützt werden die boasblogs durch den Sonderforschungsbereich Medien der Kooperation an der Universität Siegen, dem Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IFEK) der Universität Bremen, dem Global South Studies Center der Universität zu Köln (GSSC) und der Redaktion Siegen/Nordwest der Zeitschrift für Kulturwissenschaften.

 

Über die Blogs

Bislang sind acht Blogs erschienen, die jeweils von unterschiedlichen Redaktionen betreut werden.

1)
Der erste Blog – Kulturrelativismus und Aufklärung – entstand im Dezember 2016 in Reaktion auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, welcher der Ethnologie eine mangelnde Distanz zu ihrem Gegenstand und eine Rechtfertigung menschenverachtender Praktiken unterstellte.

Redaktion: Christoph Antweiler (Bonn), Ehler Voss (Bremen), Martin Zillinger (Köln)

2)
Der erste Blog wurde im Oktober 2017 abgelöst durch einen zweiten und bis heute laufenden Blog, der sich zunächst unter dem Titel „Wie weiter mit Humboldts Erbe?“ mit dem gegenteiligen Vorwurf des Kolonialismus auseinandersetzt und aus Anlass der aktuellen Diskussionen um die Gestaltung des Humboldt Forums darüber hinausgehend nach einem zeitgemäßen Umgang mit ethnographischen Sammlungen fragt. Um die nötige Ausweitung der Diskussion, die einen breiteren kooperativen Austausch zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden nötig macht, zu verdeutlichen, haben wir den Namen des Blogs in DCNtR geändert. Eine detailierte Erklärung zur Namensänderung finden Sie hier.

Redaktion: Anna Brus (Universität Siegen), Larissa Förster (Berlin), Gabriel Schimmeroth (Hamburg), Michi Knecht (Bremen),  Ehler Voss (Bremen) & Martin Zillinger (Köln)
Ehemaliges Redaktionsmitglied: Verena Rodatus (Berlin), 2017-2019

3)
Den Anlass für den dritten, von April – August 2018 laufenden Blog gab die Kontroverse um die jüngste Umbenennung der „Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde“ in „Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie“. Unter dem Titel What’s in a name fragt der Blog, wofür diese Umbenennung steht, d.h. was sie über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft dieser Disziplin aussagt.

Redaktion: Christoph Antweiler (Bonn), Michi Knecht (Bremen), Ehler Voss (Bremen), Martin Zillinger (Köln)

4)
Ein vierter Blog lief von Oktober 2018 bis Februar 2019 mit der Frage Warum Ethnologie? Aktuelle studentische Perspektiven. Die Redaktion bildete eine Gruppe Ethnologiestudierender an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die den Blog im Rahmen eines von Ehler Voss angebotenen Seminars zum Thema „Publizieren in Online-Medien“ konzipierten und eigenverantwortlich betreuten.

Redaktion: Clarissa Bach, Alexandra Ditscher, Charlotte Kaiser, Christopher Klapperich, Judith König & Matthias Merbitz-Zahradnik (alle Mainz)

5)
Im September 2019 startete ein Blog mit dem Titel Das Ende der Aushandlungen!?. Kritisch diskutiert werden gegenwärtig zu beobachtende Prozesse, in denen die potentiell unbegrenzten Dynamiken sozialer Aushandlungen durch Akte der Schließung zu einem Ende gebracht oder nach einer vorübergehenden Schließung für neue Aushandlungen geöffnet werden. Der Blog bereitet auf die gleichnamige Tagung der Deutschen Gesellschaft für Kultur- und Sozialanthropologie vor, die Ende September 2019 in Konstanz stattfand.

Redaktion: Thomas Kirsch (Konstanz), Michi Knecht (Bremen), Ehler Voss (Bremen)

6)
Im Mai 2020 startete in Kooperation mit dem Blog „Medizinethnologie“ der AG Medical Anthropology, der Curare. Zeitschrift für Medizinethnologie und dem Kölner Global South Studies Center (GSSC) der Blog Witnessing Corona, dessen Beiträge versuchen, die Corona-Pandemie aus einer sozialwissenschaftlichen und (medizinisch-)anthropologischen Perspektive zu begleiten. Die Beiträge reichen von theorie- oder ethnographiebasierten Artikeln bis hin zu persönlicheren Reflexionen.

Editorial Board: Hansjörg Dilger (Freie Universität Berlin), Clemens Eisenmann (University of Siegen), Martina Gockel-Frank (GSSC), Clemens Greiner (GSSC), Claudia Lang (Leipzig University), Dominik Mattes (Freie Universität Berlin), Christine Rath (GSSC), Anna Schreiber (GSSC), Annette Steffny (GSSC), Nasima Selim (Freie Universität Berlin), Mirko Uhlig (University of Mainz), Ehler Voss (University of Bremen)

7)
Im Oktober 2020 begann die Redaktion der Zeitschrift Curare die von ihr gesammelten Corona-Tagebücher zu veröffentlichen. Im März hatte die Redaktion zur Erstellung von (auto-)ethnographischen Tagebüchern im strikten Sinne des Wortes aufgerufen, die das Geschehen in der eigenen Umgebung festhalten und dadurch ethnographisches Material generieren und es ermöglichen sollen, im Rückblick kollektiv zu rekonstruieren, was in dem Moment der Krise nicht begreifbar ist.

Redaktion: Clemens Eisenmann (University of Siegen), Janina Kehr (University of Bern), Helmar Kurz (University of Münster), Mirko Uhlig (University of Mainz), Ehler Voss (University of Bremen)

8)
Der Blog Fieldwork meets crisis basiert auf einer Herbstschule der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (DGSKA) im Oktober 2020 und nimmt ihren Ausgangspunkt im aktuellen pandemischen Moment und diskutiert seine methodischen und erkenntistheoretischen Auswirkungen auf das Fach.

Redaktion: Andrea Behrends (University of Bayreuth), Mirko Göpfert (Goethe-University, Frankfurt a.M.), Thomas Kirsch (University of Konstanz), Minh Nguyen (University of Bielefeld), Anna Lisa Ramella (University of Cologne), Magnus Treiber (Ludwig-Maxiliams-Universität, Munich), Thomas Stodulka (Freie Universität, Berlin), Asta Vonderau (Martin-Luther-University, Halle-Wittenberg), Martin Zillinger (University of Cologne)

 

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über uns

Die boasblogs sind eine Serie von themenbezogenen Blogs, die sich sich zum Ziel gesetzt haben, aktuelle Themen rund um die ethnologischen Wissenschaften aufzugreifen, diese durch einen weiten Kreis von Beiträger*innen in ihrer Kontroversität zu diskutieren und dabei nach der öffentlichen Rolle und gesellschaftlichen Relevanz ethnologischen Wissens zu fragen. Bisher sind vier Blogs erschienen, die jeweils von unterschiedlichen Redaktionen betreut wurden. Ein Fünfter ist in Vorbereitung.

Alle boasblogs zielen im Sinne einer Public Anthropology darauf, wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um dadurch einen kritisch-konstruktiven Beitrag zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu leisten und gesellschaftliche Beziehungen auf verschiedenen politischen, sozialen und alltäglichen Ebenen mitzugestalten.

Jeder einzelne boasblog wird von unterschiedlichen und unabhängigen Redaktionen herausgegeben und betreut. Vorschläge für neue Themen und Redaktionsteams werden fortlaufend erbeten an: info@boasblogs.org

Herausgeber*innen der Blogserie sind: Christoph Antweiler (Bonn), Michi Knecht (Bremen), Ehler Voss (Bremen/Siegen) & Martin Zillinger (Köln)

Finanziert und unterstützt werden die boasblogs durch den Sonderforschungsbereich Medien der Kooperation an der Universität Siegen, dem Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IFEK) der Universität Bremen, dem Global South Studies Center der Universität zu Köln (GSSC) und der Redaktion Siegen/Nordwest der Zeitschrift für Kulturwissenschaften.

 

Über die Blogs

Bislang sind acht Blogs erschienen, die jeweils von unterschiedlichen Redaktionen betreut werden.

1)
Der erste Blog – Kulturrelativismus und Aufklärung – entstand im Dezember 2016 in Reaktion auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, welcher der Ethnologie eine mangelnde Distanz zu ihrem Gegenstand und eine Rechtfertigung menschenverachtender Praktiken unterstellte.

Redaktion: Christoph Antweiler (Bonn), Ehler Voss (Bremen), Martin Zillinger (Köln)

2)
Der erste Blog wurde im Oktober 2017 abgelöst durch einen zweiten und bis heute laufenden Blog, der sich zunächst unter dem Titel „Wie weiter mit Humboldts Erbe?“ mit dem gegenteiligen Vorwurf des Kolonialismus auseinandersetzt und aus Anlass der aktuellen Diskussionen um die Gestaltung des Humboldt Forums darüber hinausgehend nach einem zeitgemäßen Umgang mit ethnographischen Sammlungen fragt. Um die nötige Ausweitung der Diskussion, die einen breiteren kooperativen Austausch zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden nötig macht, zu verdeutlichen, haben wir den Namen des Blogs in DCNtR geändert. Eine detailierte Erklärung zur Namensänderung finden Sie hier.

Redaktion: Anna Brus (Universität Siegen), Larissa Förster (Berlin), Gabriel Schimmeroth (Hamburg), Michi Knecht (Bremen),  Ehler Voss (Bremen) & Martin Zillinger (Köln)
Ehemaliges Redaktionsmitglied: Verena Rodatus (Berlin), 2017-2019

3)
Den Anlass für den dritten, von April - August 2018 laufenden Blog gab die Kontroverse um die jüngste Umbenennung der „Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde" in „Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie“. Unter dem Titel What’s in a name fragt der Blog, wofür diese Umbenennung steht, d.h. was sie über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft dieser Disziplin aussagt.

Redaktion: Christoph Antweiler (Bonn), Michi Knecht (Bremen), Ehler Voss (Bremen), Martin Zillinger (Köln)

4)
Ein vierter Blog lief von Oktober 2018 bis Februar 2019 mit der Frage Warum Ethnologie? Aktuelle studentische Perspektiven. Die Redaktion bildete eine Gruppe Ethnologiestudierender an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die den Blog im Rahmen eines von Ehler Voss angebotenen Seminars zum Thema „Publizieren in Online-Medien“ konzipierten und eigenverantwortlich betreuten.

Redaktion: Clarissa Bach, Alexandra Ditscher, Charlotte Kaiser, Christopher Klapperich, Judith König & Matthias Merbitz-Zahradnik (alle Mainz)

5)
Im September 2019 startete ein Blog mit dem Titel Das Ende der Aushandlungen!?. Kritisch diskutiert werden gegenwärtig zu beobachtende Prozesse, in denen die potentiell unbegrenzten Dynamiken sozialer Aushandlungen durch Akte der Schließung zu einem Ende gebracht oder nach einer vorübergehenden Schließung für neue Aushandlungen geöffnet werden. Der Blog bereitet auf die gleichnamige Tagung der Deutschen Gesellschaft für Kultur- und Sozialanthropologie vor, die Ende September 2019 in Konstanz stattfand.

Redaktion: Thomas Kirsch (Konstanz), Michi Knecht (Bremen), Ehler Voss (Bremen)

6)
Im Mai 2020 startete in Kooperation mit dem Blog "Medizinethnologie" der AG Medical Anthropology, der Curare. Zeitschrift für Medizinethnologie und dem Kölner Global South Studies Center (GSSC) der Blog Witnessing Corona, dessen Beiträge versuchen, die Corona-Pandemie aus einer sozialwissenschaftlichen und (medizinisch-)anthropologischen Perspektive zu begleiten. Die Beiträge reichen von theorie- oder ethnographiebasierten Artikeln bis hin zu persönlicheren Reflexionen.

Editorial Board: Hansjörg Dilger (Freie Universität Berlin), Clemens Eisenmann (University of Siegen), Martina Gockel-Frank (GSSC), Clemens Greiner (GSSC), Claudia Lang (Leipzig University), Dominik Mattes (Freie Universität Berlin), Christine Rath (GSSC), Anna Schreiber (GSSC), Annette Steffny (GSSC), Nasima Selim (Freie Universität Berlin), Mirko Uhlig (University of Mainz), Ehler Voss (University of Bremen)

7)
Im Oktober 2020 begann die Redaktion der Zeitschrift Curare die von ihr gesammelten Corona-Tagebücher zu veröffentlichen. Im März hatte die Redaktion zur Erstellung von (auto-)ethnographischen Tagebüchern im strikten Sinne des Wortes aufgerufen, die das Geschehen in der eigenen Umgebung festhalten und dadurch ethnographisches Material generieren und es ermöglichen sollen, im Rückblick kollektiv zu rekonstruieren, was in dem Moment der Krise nicht begreifbar ist.

Redaktion: Clemens Eisenmann (University of Siegen), Janina Kehr (University of Bern), Helmar Kurz (University of Münster), Mirko Uhlig (University of Mainz), Ehler Voss (University of Bremen)

8)
Der Blog Fieldwork meets crisis basiert auf einer Herbstschule der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (DGSKA) im Oktober 2020 und nimmt ihren Ausgangspunkt im aktuellen pandemischen Moment und diskutiert seine methodischen und erkenntistheoretischen Auswirkungen auf das Fach.

Redaktion: Andrea Behrends (University of Bayreuth), Mirko Göpfert (Goethe-University, Frankfurt a.M.), Thomas Kirsch (University of Konstanz), Minh Nguyen (University of Bielefeld), Anna Lisa Ramella (University of Cologne), Magnus Treiber (Ludwig-Maxiliams-Universität, Munich), Thomas Stodulka (Freie Universität, Berlin), Asta Vonderau (Martin-Luther-University, Halle-Wittenberg), Martin Zillinger (University of Cologne)