Durch den Tunnel der Kritik zum Weitblick

Studentische Perspektiven auf die aktuelle Museums-Debatte

Fast ein Jahr nach Bénédicte Savoys medienwirksamen Rücktritt aus dem Beirat des Humboldt-Forums ist die politische und akademische Debatte um das Großprojekt und die Zukunft ethnographischer Sammlungen kaum abgeklungen. Fast täglich gibt es neue Einlassungen – nicht zuletzt auf diesem Blog. Es regt sich zudem seit längerem in der Museumslandschaft: Provenienzforschung erfährt ungeahnte Aufmerksamkeit, Restitutionsforderungen erhalten neues Gewicht und einige Kurator*innen arbeiten engagiert daran, neue Wege für Kooperationen zu beschreiten. Nachdem die Museen und ethnographischen Sammlungen lange Zeit eher ein Nischendasein gefristet haben – sei es in der öffentlichen Wahrnehmung oder innerhalb der universitären Fachdiskussionen – sind sie nunmehr in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Vielschichtige Sammlungs-, Klassifikations- und Wissenspraktiken, postkoloniale Verflechtungsgeschichten, Erinnerungspolitiken und nicht zuletzt Fragen von Zugehörigkeit und nationaler Identität sind mit ihnen verknüpft und Gegenstand der kritischen Auseinandersetzung.

Wie aber nehmen junge Studierende der Sozial- und Kulturanthropologie diese Debatten wahr? Welche Fragen stellen sie sich, welche Erwartungen haben sie? Im Rahmen eines BA-Seminars “Sammeln – Ordnen- Ausstellen: Museen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit” an der Universität Bayreuth haben wir uns diese Fragen gestellt und während einer dreitägigen Exkursion nach Berlin bearbeitet. Dabei hatten die Student*innen die Gelegenheit, mit unterschiedlichen Akteur*innen und Kritiker*innen  ins Gespräch zu kommen und sich selbst ein Bild vom Konzept des Humboldt-Forums zu machen. Aus den verschiedenen Interaktionen und Reflexionen ist im gemeinsamen Denkprozess dieser Beitrag entstanden.

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No Humboldt 21! – Massive Kritik am Humboldt Forum

Mit einem 590 Millionen Euro teuren Bauprojekt möchte Berlin sich im Kreis der „weltweit führenden Kultur- und Museumsstädte“ [1]  etablieren. Mit ihrem klaren Statement „No Humboldt 21!“ (http://www.no-humboldt21.de) fordert die internationale Initiative aus 80 Vereinen und Verbänden die Aussetzung der Arbeit am sogenannten „Jahrhundertbau“ des Humboldt-Forums im Berliner Stadtschloss und drängt auf eine offene Diskussion.

Die Kontroverse birgt interessante Einblicke in aktuelle Fragestellungen ethnologischer Ausstellungen. So nahmen wir am 13.06.2018 an einer Präsentation des 2017 erschienen Buchs “No Humboldt 21! Dekoloniale Einwände gegen das Humboldtforum” im Iwalewahaus (http://www.iwalewahaus.uni-bayreuth.de/de/index.html) in Bayreuth teil. Dabei  hatten wir die Möglichkeit mit den Mitinitiator*innen der Resolution, Mareike Heller von AfricAvenir (http://www.africavenir.org/) und Tahir Della als  Vertreter der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (http://isdonline.de/ueber-uns/) zu sprechen.

Die Problematiken und Forderungen sind schnell auf den Punkt gebracht. Die Initiative sieht in dem Bau einen Spiegel kolonialer Machtbeziehungen. Lilia Youssefi spricht in diesem Zusammenhang von ”Entinnerung” [2] und kritisiert damit Deutschlands fehlende Auseinandersetzung mit seiner eigenen kolonialen Vergangenheit sowie den problematischen Umgang mit den Objekten und ihrer Erwerbsgeschichte.

Schnell begriffen wir, dass es nicht an Kritikpunkten und Initiative mangelt, sondern vielmehr an Einsicht der Hauptverantwortlichen des Humboldt-Forums. Dies wird deutlich durch die Aussage Prof. Dr. Hermann Parzingers, Präsident der „Stiftung Preußischer Kulturbesitz“ und einer der Gründungsintendanten des Humboldt-Forums: „Die Berliner Museen sind (…) rechtmäßige Besitzer ihrer Bestände.“ [3]

Letztendlich stellten wir uns selbst die Frage: Wie sollte ein zeitgemäßes ethnologisches Museum aussehen und wie können wir selbst etwas verändern? Denn die Initiative No Humboldt 21! hat zwar auf die Missstände aufmerksam gemacht und versucht diese in die Öffentlichkeit zu tragen, doch Veränderung braucht eine breitere Auseinandersetzung und Impulse für eine neue Politik.

Die Ausstellung „Unvergleichlich“ im Bode-Museum: Auf dem Stolperweg zum Humboldtforum? 

Im Rahmen unseres Seminars setzten sich einige von uns vor allem mit der Performanz von ethnologischen Objekten auseinander. Daher lag unser Interesse insbesondere auf der Konfrontation von Objekten in der Ausstellung „Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bodemuseum“ (http://www.afrikaimbodemuseum.smb.museum)

Dieses Projekt soll einen Vorgeschmack auf das künftige und umstrittene Humboldt-Forum geben. Die Sonderausstellung präsentiert “europäische” und “afrikanische” Objekte face-to-face und soll somit den geplanten Brückenschlag zwischen Museumsinsel und Humboldt-Forum illustrieren. Während der Führung mit der Ausstellungskuratorin Paola Ivanov diskutierten wir einige der zentralen Problematiken des Humboldt-Forums. Uns beschäftigte die Frage: Wer bestimmt, wer ‚wir’ und wer ‚die anderen’ sind?

Wenn ein Objekt in einer Vitrine ausgeleuchtet wird, bleibt seine historische Einbettung im Dunkeln. Doch ohne Kontextualisierung erschließt sich den Besucher*innen kein Gesamtbild und ihre Sicht auf die Objekte bleibt exotisierend.

In Verbindung damit ist auch die Kategorisierung von ‘Kunstobjekt’ und ‘ethnologischem Objekt’ relevant. Ein ethnologisches Objekt performt, während ein Kunstobjekt im Museum lediglich der Anschauung dient. Der Effekt der Dekontextualisierung ist uns besonders am Beispiel der ‚Schutzmantel-Madonna’ aufgefallen. Die Madonna war früher eine Figur, die angebetet wurde und Schutz versprach. Heute wird sie als Teil der Sammlung im Bodemuseum ausgestellt. Man dürfte nicht einmal auf die Idee kommen, eine Kerze anzuzünden.

Translocations: Provenienzforschung 2.0

Woher aber stammen die Objekte in den Vitrinen der ethnologischen Museen? Wem haben sie vorher gehört? Auf welchem Weg gelangten sie nach Europa? Welche Emotionen verbinden Menschen mit diesem Objekt? All diese Fragen stellen sich die Wissenschaftler*innen der Forschungsgruppe Translocations (http://www.translocations.net)  wenn sie in detektivischer Arbeit die Biografien von Objekten rekonstruieren.

Das Team um Bénédicte Savoy hat sich zum Ziel gemacht, die sozialen, politischen und kulturellen Auswirkungen von Kulturgutverlagerungen aus der Vergangenheit zu nutzen, um einen gesellschaftlichen Diskurs über Kunstraub und Beutekunst aus Kriegs- und Kolonialzeiten anzuregen.

Unsere Seminargruppe war von diesem Forschungsansatz beeindruckt, denn anders als viele ähnliche Projekte, die sich nur mit spezifischen Objekten befassen und eher in einer kurzen Zeitspanne aktiv werden, arbeitet Translocations an einem langfristigen und öffentlichkeitswirksamen Apparat. Der Fokus liegt auf entwendeten Objekten in ihren historischen und kulturellen Verflechtungen mit unterschiedlichen Besitzer*innen in verschiedenen Gesellschaften. Dadurch werden die kolonialen Hintergründe und deren andauernde Verbindungen mit dem Objekt sichtbar. Geplant ist eine “digital map”, in der die Objektbiografien mittels Detailforschung online dargestellt und in einer Open Source Datenbank öffentlich zugänglich gemacht werden. Diese soll beständig erweitert werden.

Von diesem Konzept des modernen multimedialen Zugangs zu Objekten waren wir alle begeistert. Vor allem aber sehen wir das Potenzial, durch die wissenschaftlichen Forschungen den öffentlichen Diskurs um Restitutionsforderungen inhaltlich zu bereichern und konstruktiv voranzutreiben. Oftmals scheint es besonders von Seiten der Museen eher um Besitzansprüche und politische Machtausübung zu gehen. Translocations gelingt hier ein Perspektivwechsel, der Möglichkeiten für einen antikolonialen Dialog eröffnet.

 

Reflexionen

Nach den intensiven Gesprächen mit den unterschiedlichen Initiativen und Akteur*innen standen viele Themen im Raum, die wir ausführlich diskutierten. Dabei kristallisierten sich vier Felder heraus, die für uns besonders relevant waren: Objekte, Kooperationen, Zukunft und “shared heritage”.

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Objekte im Spotlight

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Erkennen Sie den Unterschied? Das neue Humboldt-Forum soll in die Kopie des preußischen Stadtschlosses einziehen, erhebt jedoch den Anspruch, Originale auszustellen. Während unserer Diskussion kam immer wieder die Frage auf: Warum muss ein Objekt als Original im Museum stehen, reicht nicht auch ein Replikat?

Das führt uns zu der nächsten Frage: Was macht ein Original aus; genauer: Was macht ein Original wertvoll? Je nachdem in welchem sozialen Umfeld sich ein Objekt befindet, wird ihm eine andere Bedeutung und vielleicht auch eine andere Daseinsberechtigung zugeschrieben.

Im öffentlichen Diskurs werden ethnologische Museen immer häufiger als Grabkammern bezeichnet, denn hier werden Objekte meist dekontextualisiert ausgestellt: Aus ihrem ursprünglichen Umfeld gerissen, können sie nicht mehr benutzt oder berührt werden – sie sind nicht mehr lebendig. Oft befinden sich die Objekte nur der Ästhetik wegen in den Ausstellungen, wodurch ihnen ein neuer Wert zugesprochen wird, nämlich der Wert als Kunstobjekt. Andererseits befinden sich auch Objekte, die in einem künstlerischen Sinn entstanden sind, in ethnologischen Museen und werden exotisiert als Ethnographica dargestellt – wieder ändert sich ihre Bedeutung.

Die Wichtigkeit einer Objektbiographie steht für uns außer Frage, denn wir wollen wissen: “Wie und wann ist das Objekt entstanden?” “Für welchen Zweck wurde das Objekt hergestellt?” “Wer sind die Schöpfer*innen und wie wurde das Objekt bis zum heutigen Zeitpunkt genutzt?” Auch ein Replikat könnte dies veranschaulichen.

Kooperationen: Wege zu neuem Wissen

Wir entscheiden nicht über euch –  wir entscheiden mit euch!

In der Rhetorik des Humboldt-Forums tauchen solche Sätze auf, aber was ist damit eigentlich gemeint? Wer spricht mit wem und wer entscheidet? Man bekommt von Kooperation zwischen Museen aus unterschiedlichen Ländern wenig mit, obwohl gerade in der heutigen Zeit die Daseinsberechtigung der ethnologischen Museen heftig in Frage gestellt und kritisiert wird.

Wie müssten Institutionen ihre koloniale Geschichte aufarbeiten, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu ermöglichen? Dass es Rückgabeforderungen gibt, steht außer Frage, dennoch sind Kooperationen nicht ausschließlich an diese gebunden. Vielmehr geht es in unseren Augen um die Eröffnung eines Dialogs und die gemeinsame Beschäftigung mit der Frage, wie mit den Artefakten und den daran gebundenen Geschichten umgegangen werden sollte.

Während unserer Exkursion begegneten uns verschiedene Kooperationen. Positiv überraschte uns die Zusammenarbeit zwischen der Kuratorin Paola Ivanov mit zwei ihrer tansanischen Kollegen, die wir zufällig während unserer Führung durch “Unvergleichlich” trafen. Paola Ivanov erzählte uns von einer gemeinsam geplanten Ausstellung zum Maji-Maji-Krieg, die in Tansania auch mit Objekten aus der Berliner Sammlung gestaltet werden soll.

Dieses Beispiel zeigt, welche Chancen sich in neuen Formaten der Zusammenarbeit auftun, denn durch echte Kooperationen kann der Wissenshorizont tatsächlich erweitert werden.

Der Sprung ins 21. Jahrhundert – neue Perspektiven müssen her!

Ethnologische Museen entstanden in einem kolonialen Kontext im späten 19. Jahrhundert. Sie schufen Raum für den Sammelkult der Europäer, der von spektakulären, wertvollen Schätzen bis hin zu vielfältigen Alltagsgegenständen reichte. Bis heute werden die oftmals gewalttätigen Umstände vernachlässigt, unter denen diese Objekte den Weg nach Europa gefunden haben. Auch die Gewalt der Repräsentation wird in den meisten Museen nicht ausreichend und vor allem nicht sichtbar reflektiert. Die Praxis der kontextlosen und exotisierenden Darstellung von Beutekunst aus einer rassistischen, eurozentrischen Weltanschauung heraus ist bis heute weit verbreitet und erscheint fast wie eine geliebte Tradition, mit der man nicht brechen möchte. Das Humboldt-Forum ist ein Paradebeispiel für die Kultivierung dieser Praxis. Es wird an „altbewährten“ Konzepten festgehalten und Kritik marginalisiert.

Wie könnte aber eine moderne Darstellung von Objekten in ihrem vielschichtigen kulturellen Kontext aussehen? Wir denken, dass eine zeitgemäße, multimediale Ausstellungspraxis den performativen Museumsstücken erneut Leben einhauchen würde. Leider haben noch nicht viele Museen erkannt, dass eine Neuerfindung und Neuinszenierung ihrer Darstellungspraxis dringend realisiert werden muss. Während unserer Interaktion mit Translocations kam eine geglückte Umsetzung dieser Vision des ethnologischen Museums zur Sprache: das Tropenmuseum (https://www.tropenmuseum.nl/en) in Amsterdam. Hier wird jedes Objekt eindrucksvoll zusammen mit Bild- und Tonmaterial und sogar auch mit Gerüchen inszeniert. Die Biografie des Objektes steht im Zentrum – anhand von Informationskarten wird der Weg des Objektes bis in das Museum erörtert und somit wichtige Aufklärungsarbeit geleistet.

“Shared heritage”: Dekolonialisierung oder Phrase?

Eine weitere Herangehensweise beschreibt der Begriff „shared heritage“. Die Idee des „geteilten Erbes“ versprach für uns auf den ersten Blick eine interessante Lösung, um mit Kulturgütern aus kolonialer Vergangenheit neu umzugehen. Dadurch, dass auch den Herkunftsgesellschaften der Zugriff auf die Objekte ermöglicht werden soll, scheint endlich eine gleichberechtigte Teilhabe und eine Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte möglich. In Bezug auf das neu entstehende Humboldt-Forum bleibt jedoch fraglich, was sich die Verantwortlichen unter „Teilen“ vorstellen. Ist es nicht ein wenig anmaßend gegenüber den Herkunftsgesellschaften, wenn die Stiftung Preußischer Kulturbesitz vorschlägt, Objekte zu teilen, die oftmals geraubt oder erpresst wurden? Kann es ein „Teilen“ geben, wenn seitens der Stiftung noch immer Besitzansprüche geltend gemacht werden? Ist dieses „Teilen“ dann nicht eher ein überhebliches „Teilhaben-Lassen“?

Nach dekolonialen, kritischen Einwänden bezüglich der Ausstellungspraxis und des Nutzungskonzepts des Humboldt-Forums, bemüht sich auch der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger um den Begriff „shared heritage“. Er lädt Besucher aus den Herkunftsgesellschaften nach Berlin ein und will einen Dialog der Kulturen verwirklichen. Auch der globale Süden soll am gemeinsamen kulturellen Erbe teilhaben. „Shared heritage“ als ein „postnationales Programm“ wird als Möglichkeit gesehen, auch neokoloniale Machtverhältnisse abzuschwächen. Im Interview mit Andreas Feddersen [4] erläutert Parzinger, dass Teilhabe vor allem die Einbeziehung des Wissens der Herkunftsländer sei. Das heißt, Wissenschaftler*innen sollten einen offenen Zugang erhalten, um multiperspektivische Narrative möglich zu machen. Um Rückgabe von Objekten, deren Aneignungsgeschichte zumindest fragwürdig sei, könne es dabei nicht gehen, da ein Großteil der Sammlung legal nach Berlin gelangt sei.

Die Gründungsintendant*innen deklarierten das Humboldt-Forum zu einem Geschenk an die Welt. Das Forum soll ein gemeinsames Kulturerbe für jeden Menschen zeigen. An dieser Stelle teilen wir die Kritik von No Humboldt 21!, denn eine Einladung  an die Herkunftsgesellschaften kann nur zynisch wirken, wenn man die weltweite Migrationskrise und die europäische Abschottungspolitik bedenkt. Die Ausstellungsobjekte sind für den privilegierten Norden vorbehalten, während viele Menschen aus dem globalen Süden nicht einmal die Möglichkeit haben, ein Visum für Deutschland zu beantragen. Die Malierin Animata Traoré hat dieses Problem passend und kritisch formuliert: „unsere Kunstwerke haben Bürgerrechte dort, wo uns allen der Aufenthalt untersagt ist.“ [5] Eine Frage, die uns weiter ratlos macht: Wie kann von einem “geteilten Erbe” gesprochen werden, wenn nicht jeder Zugriff darauf hat? Parzingers “shared heritage” scheint uns eher ein Legitimationsversuch, um Besitzansprüche zu festigen und nationales Prestige zu erhalten. Wem diese Objekte nun wirklich gehören ist sowohl eine rechtliche als auch eine moralische Frage. Von einem „geteilten Erbe“ kann für uns jedoch nicht die Rede sein, wenn nicht alle an den Objekten teilhaben können.

Wir danken:

Amiel Bize, Tahir Della, Mareike Heller, Christina Heydenreich, Christine Howald, Paola Ivanov, Duane Jethro, Merten Lagatz, Fabian Lehmann, Andrea Meyer, Regina Sarreiter, Bénédicte Savoy, Nadine Siegert

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[1]  No Humboldt 21 Resolution http://www.no-humboldt21.de/resolution/.

[2] Youssefi, Lilia (2017): “Zwischen Erinnerung und Entinnerung – Zur Verhandlung von Kolonialismus im Humboldt-Forum”, in: AfricAvenir International e. V. (Hg.) No Humboldt 21!: Dekoloniale Einwände gegen das Humboldt-Forum, Berlin: AfricAvenir International e.V., S. 42-61, S. 44.

[3] Ha, Kien Nghi (2017): “Imperfect Steal – Humboldts Erben in postkolonialer Liquidationskrise?”, in: AfricAvenir International e. V. (Hg.) No Humboldt 21!  Dekoloniale Einwände gegen das Humboldt-Forum, Berlin: AfricAvenir International e. V., S.24-41, S. 37.

[4] http://kongressradio.de/portal/kswe16, abgerufen am 20.06.2018.

[5] http://www.no-humboldt21.de/postkoloniale-migration-und-das-humboldt-forum/.