Cora Bender kritisiert einen Artikel von Christian Weber in der Süddeutschen Zeitung, in dem er den Kulturrelativismus angreift und damit einen Kern der Ethnologie. Ich finde den Ärger, den ihre prompte Reaktion zeigt, berechtigt. Obwohl Benders Gegenrede deutlich länger als Webers Aufsatz ist, rekurriert sie fast nur auf seine Polemik gegen die Ethnologie. Auf die Kernaussagen des Artikels dagegen wird kaum eingegangen.

Deshalb würde eine solche Gegenrede von der SZ auch nicht als Leserreaktion abgedruckt. Bender geht leider auch kaum auf den visuellen Rahmen ein, in dem der Text steht.

Eine Maxime ethnologischen Arbeitens besagt, dass Ethnologinnen und Ethnologen Lebensweisen von Gesellschaften beschreiben, verstehen und erklären sollten, statt sie zu bewerten. Falls es doch zu einer persönlichen Bewertung der Kulturen kommt, sollte diese deutlich von der Beschreibung getrennt werden. Damit hängt eine weitere typisch ethnologische Leitlinie zusammen, nämlich den Kontext einer kulturellen Tradition herauszustellen bzw. den Systembezug einer kulturellen Praktik stark zu machen.

Verstehen wollen heißt dabei mitnichten zustimmendes „Verständnis zeigen“. In einer Zeit, wo „Kultur“ weltweit vorwiegend entweder als konsumierte Exotik oder als Waffe der Identitätspolitik eingesetzt wird, sind das über die Ethnologie hinaus gehende wichtige Maximen. Beides, Fakten und Kontext sollten auch bei der Diskussion des Artikels von Christian Weber beachtet werden.

Text und Kontext: Ethno-Pop oder Ethnologie

 

Es geht im Text um „traditionelle Gemeinschaften“, wie das Intro sie nennt. Das Thema von Christian Weber ist nicht primär die moderne Ethnologie. Diese befasst sich ja mit der ganzen Bandbreite von heutigen Menschengruppen, großteils in Städten! Weber behandelt die frühere und heutige Lebensweise indigener Gruppen und ihre heutige Darstellung und Rezeption im globalen Medienkontext. Er charakterisiert und kritisiert die Vorstellung, indigene Menschengruppen seien friedlich, naturverbunden und unverdorben. Dieses alte Bild des edlen Wilden wird vom Autor als heutiges

„Dschungelmärchen“ bei „nicht wenigen Menschen in den USA und Europa“, vor allem bei Großstädtern ausgemacht – und eben auch bei  Ethnologen. Was aber ist der Kontext, in dem der Aufsatz steht? Es ist vor allem ein visueller! Es geht um eine ganze Doppelseite der SZ. Sie besteht primär aus Fotos von Jimmy Nelson und weniger aus Text. Der Anlass ist eine Ausstellung von Aufnahmen von Nelson in Berlin. Der Text selbst macht nur eine knappe halbe Seite aus, während die acht Farbaufnahmen fast anderthalb Seiten umfassen. Vier der Bilder zeigen einzelne Menschen, der Rest kleinere oder größere Gruppen, sämtlich Angehörige indigener Gruppen. Der kurze Intro- Text benennt den Zusammenhang zwischen visuellen Bildern und Gedanken-Bildern ausdrücklich: er sagt, dass es nicht zuletzt prächtige Bilder von indigenen Völkern sind, die das Weiterleben des Mythos des edlen Wilden befeuern.

Was behandelt der eigentliche Text? Weber schreibt über Nelsons Bilder, die Kritiken an seinen früheren Bildserie („Before they pass away“, 2011), die die offensichtliche

Inszenierung der Bilder bemängeln. Er weist auch auf die identitätsstärkende Wirkung solcher Bilder durch Verbreitung in den Massenmedien hin. Weber zeigt auch sein eigenes „Unbehagen“, weil die Bilder durch ihre Ästhetisierung die Menschen zähmen und wenig über deren tatsächliches Leben sagen. Weiterhin erläutert Weber die Vorstellung des „edlen Wilden“ und reflektiert dabei als Parallelbild der Lederhosenträger in Bayern (wir sind schließlich in der Süddeutschen). Weber zitiert Autoren, die das harte Leben indigener beschreiben und andere, die meinen, moderne Gesellschaften könnten von diesen lernen. Er referiert die problematischen Seiten des Lebens indigener Völker, insbesondere Praktiken, die gesundheitsschädlich, umweltschädigend oder mit den Menschenrechten unvereinbar sind. Schließlich kritisiert der Autor den Kulturrelativismus als Ganzen. Er moniert daran vor allem die idealisierende Sicht, die sämtliche Kulturpraktiken als sinnvoll sieht … und damit Menschenrechtsverletzungen selektiv übersieht. Dann kritisiert er den Kulturrelativismus vor allem in seiner relativierenden Form.

Ein Text-Inset gibt Informationen zum Umfang und zur Vielfalt indigener Gruppen und verkürzt auch die völkerrechtlich wichtigste Definition von Indigenen als ersten Siedlern in einem Gebiet. Zu den Bildern und dem Text kommen noch fünf längere
Bildunterschriften, die den idealisierenden Gestus der Bilder durch Informationen über harte Praktiken oder die Bedrohung der abgebildeten indigenen Gruppen konterkarieren. Die Doppelseite firmiert im Ressort „Wissen“, hätte in der Bildauswahl und auch dem teilweise launigen Text vom Genre her eher ins Feuilleton gepasst.

Ethnologen-Schelte

 

Weber lehnt die aus der idealisierenden Sicht der Indigenen abgeleitete Haltung ab, jede gesellschaftliche Lebensweise und Praktik für bewahrenswert zu halten. Er nennt als krasse Beispiele Feindestötung als Mannbarkeitsritual, Auspeitschung von Frauen und Vulvaverstümmelung. Dann kritisiert er – in wenigen Sätzen, aber eben im direkten Anschluss! – die Ethnologie. „Ethnologen sind immer noch recht gut darin, solche Praktiken aus der inneren Logik dieser Gesellschaften zu erklären“. Im entscheidenden Satz setzt Weber also seine übertrieben dargestellte Ansicht einer Ethnologin mit dem Kulturrelativismus als Ganzem gleich: „Heute ist die Ansicht (Kulturrelativismus, CA) erbärmlich, etwa wenn emanzipierte deutsche Forscherinnen Frauen in Afrika erklären, dass es ganz in Ordnung sei, wenn ihre Geschlechtsorgane verstümmelt werden“. Das ist von Weber zugegeben sehr „gut“ gemacht, anders gesagt richtig fies: Frauenbeschneidung, Frauen als Forscherinnen, emanzipierte Frauen (im Plural!). Eine solche Haltung wäre wirklich erbärmlich, aber ich kenne keine Ethnologin, die das vertritt. Cora Bender hat glasklar herausgestellt, dass dies eine unwahre Unterstellung ist. Ich meine also, dass Weber einen informativen, weitgehend gut argumentierenden Aufsatz geschrieben hat, der etliche Probleme des Kulturrelativismus klar benennt.

Leider hat er das aber mit einer gesalzenen Polemik gegen die Ethnologie gewürzt: überwürzt!

Es ist ärgerlich, wenn die Ethnologie für Dinge gescholten wird, für die sie nicht verantwortlich ist. Das hat Cora Bender deutlich an Beispielen gezeigt. Das gilt m.E. für den Kolonialismus und eben auch für den (übrigens weltweit erfolgreichen) populärkulturellen Exotismus und die Romantisierung sog. „Naturvölker“. Weber übersieht, dass unter den Kritikern des Bildes des „edlen Wilden“ gerade viele Ethnologen sind. Die von ihm genannten heutigen Kritiker des extremen Relativismus (Edgerton, Sandall) sind doch selbst Ethnologen! Der inkriminierte Franz Boas als Begründer des modernen Relativismus war vor allem Wertrelativist und insgesamt kein extremer Relativist. Er wollte sogar nicht als Relativist bezeichnet werden und rechnete durchaus mit der Existenz von Universalien. Ungerechte Schmähungen von Franz Boas etwa sollten nicht davon ablenken, dass es echte Probleme gibt. Eigentlich sollten wir diese Passagen Webers ad acta legen und uns den echten Problemen mit dem Kulturrelativismus zuwenden, die er anspricht – und die gibt es! Weber thematisiert Grundprobleme und nur eines davon ist, wenn Ethnologen Menschenrechtsverletzungen, wenn sie bei Indigenen vorkommen, weniger deutlich markieren, als bei anderen Gesellschaften. Wir brauchen eine erneute Diskussion der Grundlagen des Kulturrelativismus: Kulturrelativismus ist nicht gleich Kulturrelativismus. Nochmals: Verstehen wollen heißt mitnichten zustimmendes „Verständnis zeigen“. Wir müssen vor allem eine funktionalistische Argumentation unterscheiden von einem Wertrelativismus. Jetzt wird es komplizierter.

Kulturrelativismus Mark I: Partikularismus und Relationismus

 

Menschliches Dasein, Erkennen und Urteilen stehen prinzipiell in mehrfachen Kontexten. Diese Rahmenbedingungen sind für jedes Individuum und vor allem in jeder Kultur bzw. Gesellschaft, Ethnie, Nation etc. besonders und außerdem in der Geschichte veränderlich. Da keine von diesen Kontextbedingungen per se den anderen übergeordnet ist, kann es keine universalen bzw. absoluten Maßstäbe für wahre Erkenntnis und keine allgemeinverbindlichen Werte für ethisches Handeln geben. Das ist die Grundaussage des Relativismus, der bis auf Protagoras zurückgeht.

Um in Debatten über Relativismus echte sachliche Differenzen von Missverständnissen trennen zu können, muss man jeweils klären, (a) ob es um Beschreibung und Erklärung oder um Wertungen geht und (b) ob eine starke oder eine schwache Form von Relativismus vertreten wird. Außerdem muss man sich vor unbedachten Folgerungen hüten: „Die ganze Diskussion um den sogenannten Relativismus krankt daran, dass nicht präzise genug beachtet wird, welche Reichweite einzelne Schlussfolgerungen haben bzw. daran, dass aus an sich zutreffenden Beobachtungen falsche oder nicht notwendige Schlüsse gezogen werden“ (G. Saalmann, Fremdes Verstehen. Das Problem des Fremdverstehens vom Standpunkt einer ‚metadisziplinären‘ Kulturanthropologie, Aachen 2005: 127).

In der Ethnologie bezieht sich der Begriff des Kulturrelativismus erstens auf eine allgemeine Maxime im wissenschaftlichen Umgang mit (vor allem fremder) Kultur und zweitens auf ein Postulat der Erklärung von Unterschieden zwischen menschlichen Kulturen. Die Maxime eines deskriptiven Kulturrelativismus besagt, dass einzelne Kulturen aus sich heraus beschrieben und verstanden werden sollten. Sie richtet sich gegen unvorsichtige Vergleiche und die unbedachte Anwendung universaler Erklärungen, die allzu leicht eurozentrisch gefärbt sind. Ziel der Wissenschaft soll Beschreibung sein, weniger dagegen Generalisierung und Erklärung. Wie im Historismus der Geschichtswissenschaft steht die Beschreibung einzelner Kulturen in bestimmten Räumen und zu spezifischen Zeiten (Partikularismus) im Mittelpunkt.

Eine Grundannahme des Kulturrelativismus besteht darin, dass Kulturen sinnvolle Lösungen bzw. Anpassungen darstellen, vor allem dann plausibel werden, wenn sie vom Standpunkt der Kultur selbst gesehen werden. Das leitet über zu einer methodischen Maxime der Ethnologie. Kulturelle Charakteristika sind nur im Kontext der ganzen Kultur, in der sie vorkommen, zu verstehen oder zu erklären. Dabei wird der Gesamtzusammenhang einer Kultur herausgestellt (Holismus) und die quasi organischen Beziehungen (Relationen) zwischen ihren verschiedenen Komponenten herausgestellt. Diese epistemische und methodische Haltung basiert auf einer systemischen und funktionalistischen Vorstellung von Kultur. Einzelne Elemente einer Kultur sind Teil eines Ganzen und machen nur in diesem Kontext Sinn. Das Ganze besitzt emergente Eigenschaften und hat eine eigene systemische Dynamik. Kurz: das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Eine treffendere Bezeichnung für diese Variante des Kulturrelativismus, welche dergleichen Beziehungen herausstellt, wäre Kulturrelationismus.

Kulturrelativismus Mark II: Kulturalismus und Wertrelativismus

 

Ein solcher Relationismus steht im Gegensatz zu den eher radikalen Lesarten des Kulturrelativismus-Begriffs, etwa in Form eines Kulturalismus oder eines totalen Wertrelativismus. Diese starken Formen finden sich vor allem in populärethnologischen Texten, in der Diskussion um Menschenrechte und in manchen Kritiken des Eurozentrismus. Kulturalismus sieht nur Vielfalt und Unterschiede und er bestreitet – wenn konsequent vertreten – die Vergleichbarkeit von Kulturen. Nach systematischen Überlegungen und nach Erkenntnissen der kulturvergleichenden empirischen Ethnologie ist die kulturelle Vielfalt und Relativität jedoch begrenzt. Dies liegt daran, dass Kultur zum großen Teil eine Antwort auf letztlich ähnliche Probleme darstellt (z.B. Sterblichkeit oder Allmende-Dilemmata) und es funktionale Notwendigkeiten gibt, die in jeder Kultur gelten (W. Rudolph, Der kulturelle Relativismus. Kritische Analyse einer Grundsatzfragendiskussion in der amerikanischen Ethnologie, Berlin 1968).

Der Wertrelativismus (auch ethischer Relativismus, moralischer Relativismus oder normativer Relativismus) baut auf den Annahmen des beschreibenden und methodologischen Kulturrelativismus auf. Da moralische Werte ein Produkt einer jeweiligen Kultur sind, sind universale ethische Urteile zugleich inkohärent und unfair. Der Wertrelativismus geht bis mindestens auf Michel de Montaigne zurück. Der Wertrelativismus wendet sich gegen die Hierarchisierung von Kulturen, wie sie im Sozialevolutionismus des 19. Jhds. vorgenommen wurde, und vor allem gegen das Abwerten von anderen bzw. fremden Kulturen. Deshalb ist Wertrelativismus gegen Ethnozentrismus und Rassismus ins Feld geführt worden. Die Maxime dient also als Argument für den Respekt der je spezifischen Kultur und aller Kulturen. Wenn eine einzelne Kultur bewertet werden soll, dann sollte nur sie nur im lokalen Kontext und nach ihren eigenen Maßstäben statt eurozentrisch beurteilt werden. Falls Kulturen überhaupt vergleichend beurteilt werden, haben sie aus kulturrelativistischer Sicht alle denselben immanenten Wert, und die kulturelle Vielfalt wird als ein Eigenwert gesehen.

Eine schwache Form dieses Relativismus läuft auf ein Plädoyer für gegenseitige Toleranz hinaus, eine starke liefe auf eine ethische Fragmentierung hinaus und verstrickt sich dabei gegebenenfalls in Widersprüche. Der Wert der Wertfreiheit ist ja selbst ein Wert. Konsequenter Wertrelativismus würde auch bedeuten, dass ein handelndes Eingreifen, z.B. für den Frieden, in der Armutsbekämpfung oder auch für den Schutz einer bedrohten Kultur nicht begründbar ist. Auch einer Kritik an Verletzungen von Menschenrechten, etwa durch Genitalbeschneidung von Frauen, wäre der Boden entzogen. Hier ist wiederum festzuhalten, dass seit dem Zweiten Weltkrieg nur wenige Ethnologinnen und Ethnologen einen Wertrelativismus solch extremer Form vertreten.

Dies hat u.a. mit den Erfahrungen mit Nationalsozialismus und Stalinismus und mit der postkolonialistischen Kritik am Relativismus als westlicher Ideologie und der Kritik an relativistisch motivierter Toleranz von Repression zu tun.

Auf eine dritte Relativismus- Variante, den Erkenntnis-Relativismus kann ich hier aus Platzmangel nicht weiter eingehen, sondern belasse es bei Bemerkung. Das Postulat einer Relativität der Erkennbarkeit von Kultur (auch epistemologischer Relativismus) besagt, dass das Verstehen einer Kultur, die einem selbst fremd ist, prinzipiell begrenzt ist. Jeder Forscher wird bestimmte Vorstellungen aus seiner Kultur mitbringen. Ein Hauptgrund besteht in der prinzipiellen Schwierigkeit, kulturfreie Begriffe für die kulturübergreifende Beschreibung und Analyse bilden zu können. Das Postulat eines

starken Erkenntnisrelativismus

führt zu inneren Widersprüchen, schon weil er selbst eine absolute Aussage zur Erkennbarkeit macht. Zudem kann er die Tatsache, dass man sich offensichtlich doch recht leicht mit Vertretern anderer Kulturen verständigen kann, nicht erklären.

Kulturrelativismus als regulative Maxime eines erneuerten Kosmopolitismus

 

Als allgemeiner Kulturrelativismus ist der Relativismus ein Identitätsanker der Ethnologie: eine Art konventioneller Kulturrelativismus. Ein schwacher Kulturrelativismus ist hierbei wenig kontrovers, insoweit er gängige Erkenntnisannahmen beibehält, agnostisch gegenüber Universalien ist und ethische Fragen ausspart. Ansonsten wird dieser allgemeine Relativismus selbst relativiert, wenn es um konkrete empirische Forschung geht. Allein Boas´ Schülerin Ruth Benedict propagierte explizit einen strikten kognitiven Relativismus. Leider machte gerade ihr Buch, das Kulturen überscharf kontrastierte den Kulturrelativismus populär (Urformen der Kultur, Reinbek bei Hamburg 1955,

orig. Patterns of Culture, Boston/New York 1934). Die meisten heutigen Kultur- und Sozialwissenschaftler vertreten dagegen gemäßigte Formen der allgemeinen kulturrelativistischen Maxime bzw. undogmatische Varianten der funktional-relationalen Haltung (siehe die Debatte zu M. F. Brown, “Cultural Relativism 2.0”, Current Anthropology, 49, 2008: 363-383).

Ein moderater Kulturrelativismus ist als Regulativ eine wichtige Voraussetzung einer kosmopolitischen Perspektive auf die vielen und miteinander vernetzten Kulturen auf einem begrenzten Planeten. Die Pole der Differenz und Universalität sollten nie gegeneinander ausgespielt werden. Die Anerkennung von Differenz bzw. die Würdigung anderer Kulturen müsste aber durch die Achtung einzelner Menschen und der ganzen Menschheit ergänzt werden

Wenn die Ethnologie beginnt, sich als Teil einer Humanwissenschaft des ganzen Menschen und der ganzen Menschheit zu sehen – einer umfassenden Anthropologie – dann weiß ich umso mehr, warum ich Ethnologe sein will.