{"id":1624,"date":"2017-05-16T00:00:00","date_gmt":"2017-05-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/boasblogs.org\/kulturrelativismus\/bibi-und-tina\/"},"modified":"2020-07-07T20:41:13","modified_gmt":"2020-07-07T18:41:13","slug":"bibi-und-tina","status":"publish","type":"kulturrelativismus","link":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/kulturrelativismus\/bibi-und-tina\/","title":{"rendered":"BIBI UND TINA"},"content":{"rendered":"\n<style>\n\t.dkpdf-download-icon { height: 1.5rem; }\n<\/style>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\" text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/de\/wp-json\/wp\/v2\/kulturrelativismus\/1624?pdf=1624\" target=\"_blank\">\n\t\t\t<img src='\/wp-content\/themes\/boasblogs\/dkpdf\/download_red.svg' class=dkpdf-download-icon'\/>\n\t\t<\/a>\n\t\n\t\t<!-- <a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/de\/wp-json\/wp\/v2\/kulturrelativismus\/1624?pdf=1624\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> Download PDF<\/a> &rarr; -->\n\n\t<\/div>\n\n<p>Okay, okay \u2013 an diesem unwirtlichen Ort ist Vorsicht geboten. Wir sind auf dem Martinshof und es sind Sommerferien. Hufe klappern und Pferde traben. Sie springen \u00fcber den Wassergraben und \u00fcber Stock und Stein. Wer wird das wohl sein? Es sind Bibi und Tina auf Amadeus und Sabrina. Wie in jedem Jahr besucht Bibi Blocksberg ihre Freundin Tina Martin auf dem Reiterhof. \u201eTohuwabohu Total\u201c hei\u00dft der vierte Kinofilm der Reihe und ist eine cineastische Herausforderung. Bibi ist eigentlich bekannt als lustige Hexe, durchlebt in zahllosen ausgesprochen innovativen H\u00f6rspielen unglaublich spannende Abenteuer, die sogar \u201eF\u00fcnf Freunde\u201c oder \u201eDrei Fragezeichen\u201c als literarische Meisterwerke erscheinen lassen. \u201eBibi und Tina\u201c ist ein Ableger dieser Reihe und sie jagen im Wind, sie reiten geschwind, weil sie Freunde sind.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<div align=\"justify\">\n<div align=\"justify\">\n<p><!--more-->Wir wurden vor ein paar Wochen gefragt, ob wir auch etwas zu diesem Blog beisteuern wollen. In der Hoffnung, etwas Sinnvolles schreiben zu k\u00f6nnen, sagten wir geehrt zu.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Zun\u00e4chst haben wir den SZ-Artikel gelesen und dann den Emp\u00f6rungstsunami darauf. Einige Beitr\u00e4ge im Blog waren anregend zu lesen. Andere waren \u2013 sagen wir einmal \u2013 sehr interessant. Fassen wir zusammen: Ein SZ-Autor hat etwas \u00fcber den Ponyhof Ethnologie ver\u00f6ffentlicht und dann sind die Pferde durchgegangen. Dar\u00fcber ist nunmehr gen\u00fcgend geschrieben worden. Bleiben wir bei den Pferden. Bei \u201eBibi und Tina\u201c geht es um Gefl\u00fcchtete und Zwangsheirat. Das ist ein sehr aktueller Kinderfilm.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Aufgesessen und lang die Z\u00fcgel, Sattel fest, und Fu\u00df in den B\u00fcgel. Es geht \u00fcber Felder und \u00fcber Weiden. Hier kennt jeder die beiden. Beide sitzen ab und gehen Angeln. Was man eben als Teenager so macht. Einige Zeit sp\u00e4ter beobachten Bibi und Tina, wie sich ein pl\u00f6tzlich aufgetauchter hungriger Fl\u00fcchtlingsjunge \u00fcber ihr Essen hermacht. Emp\u00f6rt stellen sie ihn zur Rede, doch sie verstehen seine Sprache nicht. Da langwierige Integrations- und Sprachkurse den Rahmen des Films sprengen w\u00fcrden, hext Bibi dem verdutzten Jungen die perfekte Kenntnis der deutschen Sprache an.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Im weiteren Verlauf des Films stellt sich heraus, dass der Junge eigentlich ein verkleidetes M\u00e4dchen ist. Sie hei\u00dft Adea und ist vor ihrer Zwangsheirat aus Albanien gefl\u00fcchtet. Das l\u00e4sst ihre Familie nicht auf sich sitzen, denn ihr wurden Schafe f\u00fcr die Heirat versprochen. Es ist Ehrensache f\u00fcr ihre Familie, sie bis nach Deutschland zu verfolgen. Das geht nat\u00fcrlich gar nicht auf einem Ponyhof, und Bibi beschlie\u00dft zu helfen. Die Hexe ist emp\u00f6rt von dieser R\u00fcckst\u00e4ndigkeit und, wie in dem SZ-Artikel, werden die ewig gestrigen Traditionen der Wilden als unvereinbar mit der Ponyhofidylle gesehen.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Es w\u00e4re jetzt albern, mit einem \u201eLassen Sie mich durch, ich bin Ethnologe!\u201c \u00fcber die gut gef\u00fcllten Popcorneimer in den Kinor\u00e4ngen zu springen und laut zu rufen: \u201eHalt! Es ist nicht so, wie ihr denkt!\u201c Aber eigentlich machen wir das doch die ganze Zeit. Wir sind eigentlich Spielverderber, manische Besserwisser, die bestehende Vorstellungen und Strukturen stets hinterfragen und sch\u00f6n sortierte Weltbilder aufbrechen. Deswegen fahren wir mal kurz nach Albanien.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Doch wir sind zu sp\u00e4t. Bibi und Tina sind schon vor uns da. Sie sind am Ende des Films nach Albanien gereist. Die Sicherheit des Ponyhofs wird auch in Oroshi verteidigt. So hei\u00dft der Ort im Film. \u00dcberraschend ist, dass es den Ort wirklich gibt und er tats\u00e4chlich eng mit dem albanischen traditionellen Recht \u201eKanun\u201c verwoben ist. Dort war vor langer Zeit ein wichtiges Zentrum f\u00fcr die traditionelle Rechtsprechung.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Der Kanun war ein beliebtes Thema ethnologischer Arbeiten. Hier wurde bspw. diskutiert, warum nach vielen Jahren Steinzeitsozialismus der Kanun noch weiterhin eine Rolle spiele. Bis zum Beginn des Sozialismus 1944 war das traditionelle Recht in Nordalbanien wichtig. W\u00e4hrend der turbulenten 1990er Jahre in Albanien soll es im Norden noch recht zivilisiert zugegangen sein, so berichteten Zeitzeugen. St\u00e9phane war in den Jahren 1999-2003 mehrfach in Albanien. Der Kanun, so sagte man ihm, sei wiedererstarkt und h\u00e4tte in Zeiten fehlenden Staates ein wenig Ordnung in das soziale Leben zur\u00fcckgebracht.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Das Thema ist komplex. Es gibt den Kanun und er spielt bei vielen Menschen eine Rolle. Doch der Kanun ist auch ein Repertoire aus dem sich viele frei bedienen. Es gab in den 1990er auch kriminelle Vereinigungen, die ihre Handlungen mit Begriffen aus dem Kanun schm\u00fcckten. Es gab Morde, die als Blutrache dargestellt wurden, um auf geringere Strafen vor Gericht zu hoffen. St\u00e9phane h\u00f6rte von Familien, die sich als bedroht von Blutrache darstellten, obwohl sie es nicht waren. Die wirtschaftliche Lage der Region war schlecht in dieser Zeit und viele Familien hatten kaum Geld. Als vermeintlich Verfolgte hofften sie auf ein wenig Unterst\u00fctzung und Aufmerksamkeit von NGOs, die in F\u00e4llen von Blutrache vermittelten. W\u00e4re es richtig, diese Familien zu entlarven?<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Es f\u00e4llt schwer, Bibi als Vork\u00e4mpferin f\u00fcr Frauenrechte zu sehen. Aber im Film emp\u00f6ren sich Bibi und Tina zu Recht \u00fcber die Zwangsheirat. Adea wollte in die Schule gehen, wie es im Film hei\u00dft, doch ihr Vater hat sie f\u00fcr ein paar Schafe verkauft. Dagegen k\u00e4mpft Bibi und wer will dies nicht unterst\u00fctzen? In Albanien trifft die hexende G\u00f6re vom Ponyhof auf die als Deppen aus den Bergen gezeichnete Lokalbev\u00f6lkerung zu einem finalen Showdown. Wieder k\u00f6nnte ein Ethnologe durch die Kinoreihen h\u00fcpfen und rufen:<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>\u201eHalt! Ich will euch was erkl\u00e4ren!\u201c.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Das schwierige ist, dass es Zwangsheirat und h\u00e4usliche Gewalt im Namen der Ehre und damit des Kanuns gibt. Dies k\u00f6nnen nicht nur T\u00e4ter nutzen, sondern auch Betroffene.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>St\u00e9phane hatte Anfragen von Juristen, die wissen wollten, ob es sein kann, dass eine Frau nicht nach Albanien zur\u00fcckkehren kann, weil die Regeln des Kanuns sie bestrafen w\u00fcrden. Nun, das Recht allein kann man da nicht beschuldigen. Es sind eher Menschen, die auf das traditionelle Recht verweisen, um ihre Sichtweise auf die Dinge durchzusetzen. St\u00e9phane hat keine Gutachten geschrieben: Nat\u00fcrlich kann es diese F\u00e4lle geben und sie sind vielleicht nicht selten. Doch es ist auch vorstellbar, dass sich Gefl\u00fcchtete eine Geschichte ausdenken oder ihr Leid beim Asylantrag mit dem Verweis auf den Kanun \u00fcberbetonen. Es ist ein wenig so wie jene Familien, die eine Verfolgung durch Blutrache vorgaben. Sie waren nicht verfolgt, doch vielleicht waren sie in einer verzweifelten wirtschaftlichen Lage, die sie dazu zwang, eine Geschichte zu erfinden.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>St\u00e9phane wollte nicht derjenige sein, der diese Personen blo\u00dfstellt. Menschen sch\u00f6pfen aus jenen Traditionen, unter denen sie sonst zu leiden scheinen, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Dieses Thema beobachtete auch Elke. Sie war 2003 in Tbilisi zum Studieren. Vor der Universit\u00e4t wurde sie Zeugin einer bewegenden Szene. Eine junge Frau wurde vor der Universit\u00e4t am helllichten Tage entf\u00fchrt. Die Frau wehrte sich, schrie um Hilfe, doch die Entf\u00fchrer steckten sie in einen Wagen und fuhren davon. Elke war Zeugin einer Brautentf\u00fchrung in Georgien, ein heute seltenes Ph\u00e4nomen. Einige Jahre sp\u00e4ter forschte Elke zu diesem Thema und sprach mit einigen Frauen, die Opfer einer solch grausamen Erfahrung wurden.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Eine Frau wird hier entf\u00fchrt, um eine Heirat zu erzwingen. Nach mehreren Tagen der Abwesenheit von ihrem Elternhaus wird, so h\u00f6rt man vor Ort, ihre Jungfr\u00e4ulichkeit in Frage gestellt. Die Ehre der Frau und auch die der ganzen Familie sei hinterfragt. Die Familie k\u00f6nne ihr Ansehen verlieren, denn sie konnten ihre Tochter nicht besch\u00fctzen. Es sei in dieser Vorstellung schlimmer, eine entf\u00fchrte Tochter zur\u00fcckzuerhalten, als lieber direkt in eine Heirat unter diesen Bedingungen einzuwilligen. Der Entf\u00fchrer kann seine \u201eBraut\u201c nun heiraten.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Es war Abend in Tetritskaro, einer Kleinstadt in der Provinz. Sandro sa\u00df in einem Taxi aus der Hauptstadt. Er hatte es gerufen, um eine Frau zu entf\u00fchren. Tbilisi ist eine Dreiviertelstunde entfernt und die Fahrt war sicher teuer. In der Dunkelheit n\u00e4herte sich das Auto dem Haus des Opfers. Tatia war gerade sechzehn Jahre alt, stand an der Stra\u00dfe und stieg in das Taxi ein. Die T\u00fcren fielen zu und das Auto fuhr durch die Nacht nach Tbilisi.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Es wurde schnell bemerkt, dass sie verschwunden war. Hektisch durchsuchten ihr Onkel und ihr Bruder die Stra\u00dfen nach ihr. Wo war sie hin? Eben war Tatia noch im Haus und alles schien normal. Ihr Bruder befragte die Nachbarn und erfuhr, dass Sandro gesehen wurde. Der Onkel wusste, was das bedeutete. Er rief sogleich die Polizei an, um die Entf\u00fchrung seiner Nichte zu melden. Die Polizei handelte schnell und richtete Stra\u00dfensperren um Tetritskaro ein. Sie kontrollierte alle Autos aus der Region genau, doch Taxis aus Tbilisi wurden nicht angehalten und durchsucht. Der Plan war aufgegangen und das Taxi aus der Hauptstadt hatte sich gelohnt. Sandro brachte sein Opfer zu entfernten Verwandten in Tbilisi und dort blieben sie zwei Tage. Doch war Tatia wirklich ein Opfer?<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Elke sitzt in dem Haus von Tatia. Sie ist heute 23 Jahre alt und stillt gerade ihr zweites Kind. Ihre gro\u00dfe Tochter spielt auf dem Fu\u00dfboden und Sandro, der Entf\u00fchrer, ist auch da. Sie erz\u00e4hlen Elke von ihrer aufgef\u00fchrten Entf\u00fchrung.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Tatia und der zwanzigj\u00e4hrige Sandro kannten sich schon einige Zeit, ehe sie ihre Entf\u00fchrung planten. Tatia lebte mit ihrem Bruder bei ihrem Onkel. Ihre Eltern arbeiteten in Griechenland, um Geld f\u00fcr die Familie zu verdienen. Die Liebe von Sandro und Tatia wurde von ihrem Bruder und ihrem Onkel nicht gerne gesehen. Aus diesem Grund planten letztere, Tatia bei einer Tante unterzubringen, in einem weiter entfernten Dorf. Die Beziehung zwischen den Liebenden sollte nicht weitergehen. Sandro bekam Wind von dem Plan und dann ging alles ganz schnell. Er forderte Tatia auf, ein wenig Kleidung einzupacken und sich am Abend bereit zu halten. Sandro besorgte derweil das Taxi aus Tbilisi. Am Abend verlie\u00df Tatia das Haus, ohne ihre Familie zu informieren, und stellte sich an die Stra\u00dfe. An diesem Abend nutzte sie das Auff\u00fchren einer Tradition, um der Tradition zu entfliehen. Ansonsten h\u00e4tten ihre Eltern vielleicht \u00fcber ihre Heirat bestimmt.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Nach zwei Tagen in Tbilisi hatte der Onkel seine Nichte gefunden. Tatia wurde zur\u00fcckgebracht, aber nicht in das Haus ihres Onkels. Das ging nicht mehr. Sie ging mit Sandro zu seiner Familie. Die Eltern von Tatia in Griechenland waren sehr ver\u00e4rgert.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Doch der Vater konnte sie nicht zur\u00fcck in seine Familie holen. Niemand anders w\u00fcrde seine Tochter mehr heiraten wollen, dachte er. In den zwei Tagen in Tbilisi hatte sie ihre Ehre verloren. Neun Monate sp\u00e4ter heirateten sie und Sandro. In ihrer Hochzeitsnacht kam ihr erstes Kind zur Welt.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>War die Entf\u00fchrung, die Elke in Tbilisi 2003 vor der Universit\u00e4t beobachten konnte, tats\u00e4chlich \u201egewaltsam\u201c? Eine freiwillige Entf\u00fchrung wird genauso wie eine gewaltsame Entf\u00fchrung aufgef\u00fchrt. Die Frau wehrt sich und versucht zu fliehen. Elkes Gespr\u00e4chspartnerinnen deuten an, dass man den m\u00f6glichen Zuschauern eine ernsthafte Auff\u00fchrung bieten muss. Eine freiwillige Entf\u00fchrung muss genauso aussehen wie eine gewaltsame. Hat Elke vor der Universit\u00e4t in Tbilisi nun eine gewaltsame oder freiwillige Entf\u00fchrung gesehen?<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<p>Der Film mit Bibi und Tina wird am Ende \u00fcberraschend tiefsinnig. Bibi steht vor dem Vater von Adea in Oroshi. Sie will ihn verhexen, damit er die Heirat annulliert und Adea wieder zur Schule gehen darf. Bibi hext und hext, doch nichts geschieht. Der Mann lacht und h\u00e4lt an dem Plan fest, seine Tochter zu verheiraten. Adea f\u00fcgt sich in ihr Schicksal und Bibi verl\u00e4sst frustriert das Schlachtfeld. Doch dann besinnen sich die S\u00f6hne eines Besseren. Sie hatten Adea durch den ganzen Film gejagt. Am Ende sehen sie es selbst ein, dass die arrangierte Ehe nicht gut ist. Sie \u00fcberzeugen ihren Vater, die Heirat abzublasen. Und es kehrt wieder Ruhe auf dem Ponyhof ein. Zum Schluss tanzen alle, wahrscheinlich tanzt der SZ-Autor auch mit. Der Ethnologe sinkt tief seufzend in den Kinositz. Beim Hinausgehen ist ein Vater zu h\u00f6ren: Es sei sch\u00f6n, dass der Film f\u00fcr Kinder aktuelle Probleme aufbereite. Auf die vorsichtige Frage, ob der Film nicht etwas zu \u00fcberspitzt daherkomme, antwortet er mit einem Schulterzucken. Vielleicht, aber in Albanien gehe es doch wirklich so zu! Der Ethnologe w\u00fcnscht sich einen Moment, wie Bibi sein zu k\u00f6nnen: \u201eHex Hex\u201c.<\/p>\n<div align=\"justify\">\n<div align=\"justify\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"autor":[144,145],"kulturrelativismus_category":[],"class_list":["post-1624","kulturrelativismus","type-kulturrelativismus","status-publish","hentry","autor-stephane-voell","autor-elke-kamm"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/kulturrelativismus\/1624","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/kulturrelativismus"}],"about":[{"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/kulturrelativismus"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/kulturrelativismus\/1624\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5034,"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/kulturrelativismus\/1624\/revisions\/5034"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1624"}],"wp:term":[{"taxonomy":"autor","embeddable":true,"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/autor?post=1624"},{"taxonomy":"kulturrelativismus_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/kulturrelativismus_category?post=1624"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}