{"id":11299,"date":"2023-11-16T15:35:20","date_gmt":"2023-11-16T14:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/boasblogs.org\/?post_type=decolonizinganthro&#038;p=11299"},"modified":"2024-04-12T14:01:11","modified_gmt":"2024-04-12T12:01:11","slug":"atlas-der-abwesenheit","status":"publish","type":"decolonizinganthro","link":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/decolonizinganthropology\/atlas-der-abwesenheit\/","title":{"rendered":"Session 4 | 23 Nov 2023 | Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland."},"content":{"rendered":"\n<style>\n\t.dkpdf-download-icon { height: 1.5rem; }\n<\/style>\n\n\n\n\t<div class=\"dkpdf-button-container\" style=\" text-align:right \">\n\n\t\t<a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/de\/wp-json\/wp\/v2\/decolonizinganthropology\/11299?pdf=11299\" target=\"_blank\">\n\t\t\t<img src='\/wp-content\/themes\/boasblogs\/dkpdf\/download_red.svg' class=dkpdf-download-icon'\/>\n\t\t<\/a>\n\t\n\t\t<!-- <a class=\"dkpdf-button\" href=\"\/de\/wp-json\/wp\/v2\/decolonizinganthropology\/11299?pdf=11299\" target=\"_blank\"><span class=\"dkpdf-button-icon\"><i class=\"fa fa-file-pdf-o\"><\/i><\/span> Download PDF<\/a> &rarr; -->\n\n\t<\/div>\n\n<p><!-- Account des oeffentlichen Bereichs genutzt --><br \/>\n<video id=\"ref_18\" poster=\"https:\/\/rs.cms.hu-berlin.de\/ethnoa-medien\/plugins\/api_resource\/?ref=18&amp;key=ShfLcjFwrurSHO0VgsTnCboj0r56HcYGVB-4oqpvd5SJUwmRaOWCrceuMWOa_Ht82V9RvA,,&amp;preview=1&amp;skey=20018cefc5b6aa0dd457fe987a73d4ac\" preload=\"none\" controls=\"controls\" width=\"480\" height=\"270\"><source src=\"https:\/\/rs.cms.hu-berlin.de\/ethnoa-medien\/plugins\/api_resource\/?ref=18&amp;alt_ref=48&amp;key=ShfLcjFwrurSHO0VgsTnCboj0r56HcYGVB-4oqpvd5SJUwmRaOWCrceuMWOa_Ht82V9RvA,,&amp;skey=29dc51f7a70c3f0c50a71b987974118e\" type=\"video\/mp4\" \/><source src=\"https:\/\/rs.cms.hu-berlin.de\/ethnoa-medien\/plugins\/api_resource\/?ref=18&amp;alt_ref=47&amp;key=ShfLcjFwrurSHO0VgsTnCboj0r56HcYGVB-4oqpvd5SJUwmRaOWCrceuMWOa_Ht82V9RvA,,&amp;skey=7940ed598038daa10c2d808bbcef516e\" type=\"video\/webm\" \/><source src=\"https:\/\/rs.cms.hu-berlin.de\/ethnoa-medien\/plugins\/api_resource\/?ref=18&amp;key=ShfLcjFwrurSHO0VgsTnCboj0r56HcYGVB-4oqpvd5SJUwmRaOWCrceuMWOa_Ht82V9RvA,,&amp;skey=8b9b7b54c85713d1919d00f22f8c883c\" type=\"video\/mp4\" \/><\/video><br \/>\nLizenz: CC BY-NC-ND<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mpi-eth.webex.com\/weblink\/register\/r19490e9e1c5c8ec3e41eda9c2e2f9c40\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Registrierung<\/a><\/p>\n<p>In den letzten Jahrzehnten ist vor dem Hintergrund der <em>postcolonial studies<\/em> von einem \u201eUnbehagen im Museum\u201c (Kazeem et al 2009), von \u201eCulture Strike. Art and Museum in the Age of Protest\u201c (Raicovich 2021)\u201c, oder auch von \u201ede-linking\u201c (Walter Mignolo 2009) bzw. \u201cdebordering\u201d, d.h. Museum ohne jegliche Grenzen (Whitehead 2018) die Rede. Dabei wird festgestellt, dass die europ\u00e4ischen ethnologischen Museen als Zeugnisse der kolonialen Gewalt erscheinen, weil in ihnen einerseits noch so viele St\u00fccke kulturellen Erbes und menschlicher \u00dcberreste ehemals kolonisierter Bev\u00f6lkerungen aus der Kolonialzeit lagern, und andererseits die Repr\u00e4sentationen dieser Bev\u00f6lkerungen in musealen Diskursen bzw. Narrativen stets exotisierend und deshalb irritierend sind. Aus diesen Gr\u00fcnden sind die Museen in den letzten Jahren in die Kritik geraten, und es sind viele und unterschiedliche Stimmen lauter geworden, die sie in ihrem Selbstverst\u00e4ndnis ersch\u00fcttern. Diskutiert wird nicht nur die Unrechtm\u00e4\u00dfigkeit ihrer Best\u00e4nde, sondern auch die Notwendigkeit der Erforschung der Provenienzen und der R\u00fcckgabe kolonialbedingter Sammlungen. Im Sinne einer neuen Museologie ist in diesem Zusammenhang stets von einer \u201edekolonialen Museumspraxis\u201c die Rede. Dabei verweist das Wort \u201edekolonial\u201c nicht auf den staatsrechtlichen Prozess der Dekolonisation, wie sie die meisten afrikanischen Staaten w\u00e4hrend der Unabh\u00e4ngigkeitsbewegungen in den 1960er Jahren durch die Beendigung kolonialer Herrschaft bzw. die Aufl\u00f6sung der europ\u00e4ischen Kolonialreiche erlebten, sondern auf die der \u201eDekolonisierung\u201c. Nach Sebastian Conrad bezieht sich dieser Begriff \u201eauf einen umfassenden Prozess, der weniger pr\u00e4zise zeitlich einzugrenzen ist und die ganze Spannbreite gesellschaftlicher, wirtschaftlicher, politischer und kultureller Transformationen meint, die mit der Abl\u00f6sung kolonialer Herrschaftsformen im Zusammenhang stehen. Dekolonisierung betrifft daher auch nicht lediglich die Staaten, die selbst kolonisiert waren oder Kolonialmacht waren, sondern bezeichnet eine grundlegendere gesellschaftliche Ver\u00e4nderung von Vorstellungs- und Ordnungsmustern\u201c (Conrad 2011, 4). Der Begriff \u201eDekolonisierung\u201c wird heute von Institutionen, Organisationen und Fachrichtungen weltweit adoptiert und adaptiert, wobei die Form \u201edekolonial\u201c bzw. \u201edecolonial\u201c bevorzugt wird, weshalb von \u201edecolonial turn\u201c gesprochen wird.<\/p>\n<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-11301 size-full\" src=\"https:\/\/boasblogs.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Bildschirmfoto-2023-11-16-um-12.17.17-e1700134232811.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"571\" \/><figcaption>\n<p style=\"font-size: 80%; line-height: 125%;\"><em>Cover des \u201eAtlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland\u201c (<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.11588\/arthistoricum.1219\">https:\/\/doi.org\/10.11588\/arthistoricum.1219<\/a>)<\/em><\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Doch man darf sich nat\u00fcrlich fragen, was \u201edekoloniale Museumpraxis\u201c eigentlich ist, wenn man die museale Landschaft und die Museumspraxis in Deutschland beobachtet. Kann man, wie Silvia Rivera Cusicanqui skeptisch fragt, eine \u201edekoloniale Theorie\u201c ohne eine \u201edekoloniale Praxis\u201c haben? Kann man einen Anspruch auf Dekolonisierung haben, ohne zu wissen, was die Kolonisation bzw. der Kolonialismus als dehumanisierendes Unterfangen bedeutet? Was untermauert, oder soll die dekoloniale Theorie und Praxis heute untermauern? Wie das Buch <em>Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland<\/em> zeigt, sind viele Anspr\u00fcche auf Dekolonisierung der Museen in Deutschland bisher vielmehr nur Phrasen, aber keine Realit\u00e4t, d.h. keine <em>radikale, aufrichtige<\/em> Infragestellung g\u00e4ngiger Museumpraxis, Ausstellungsmuster, Wissenskonstruktion und der Provenienz kolonialer Sammlungen. Dies belegen die Beitr\u00e4ge von B\u00e9n\u00e9dicte Savoy &#8211; \u201eIm Namen der Wissenschaft\u201c -, von Albert Gouaffo \u2013 \u201ePl\u00e4doyer f\u00fcr eine dekoloniale Sprache im Museum\u201c -, von Richard Tsogang Fossi &#8211; \u201eChronologie und Akteure der Aneignung kamerunischer Kulturg\u00fcter\u201c -, und von Sebastian-Man\u00e8s Sprute \u2013 \u201eChaos im Museum. Bestandsaufnahme und Wissensordnung\u201c &#8211; eindeutig. Anhand dieser Texte kann die Diskrepanz zwischen dekolonialer Museumstheorie und -praxis hervorgehoben werden, um mehr Reflexion anzusto\u00dfen.<\/p>\n<p>Auf einer theoretisch-methodologischen Ebene wurde im Rahmen unserer Forschung nicht nur die Frage nach dem Verbleib der \u201eObjekte\u201c und ihrer unrechtm\u00e4\u00dfigen Translokation aufgegriffen, sondern auch Fragen nach ihrer Verbindung mit Archivalien in kolonialen Archiven, nach deren Validit\u00e4t, nach ihren Leerstellen, nach ihrem Verlust oder auch ihrer Zensur durch die Machthabenden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11325\" src=\"https:\/\/boasblogs.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Bildschirmfoto-2023-11-16-um-14.28.08.png\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"695\" \/><\/p>\n<figure><figcaption>\n<p style=\"font-size: 80%; line-height: 125%;\"><em>Aktuelle Aufbewahrungsorte kamerunischer Kulturg\u00fcter aus unterschiedlichen Regionen und Gruppen: Bangwa und Duala (<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.11588\/arthistoricum.1219\">https:\/\/doi.org\/10.11588\/arthistoricum.1219<\/a>, S. 52)<\/em><\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Gliederung<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Systematisierung des Pl\u00fcnderns durch Kolonialstaat und Museumsleute<\/li>\n<li>Folgen der Systematisierung f\u00fcr das kamerunische Kulturerbe: <em>Der Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland<\/em><\/li>\n<li>Zur Notwendigkeit der Dekolonialisierung<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zur Vorbereitung auf die Vorlesung sind aus dem &#8222;Atlas der Abwesenheit&#8220; besonders geeignet:<\/strong><\/p>\n<p>Tsogang Fossi, Richard: &#8222;Chronologie der Akteure&#8220; S. 61ff<\/p>\n<p>Savoy, B\u00e9n\u00e9dicte: &#8222;Im Namen der Wissenschaft&#8220; S. 229ff<\/p>\n<p>Man\u00e8s-Sprute, Sebastian: &#8222;Chaos im Museum&#8230;&#8220; S. 265ff<\/p>\n<p>Gouaffo, Albert: &#8222;Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine dekoloniale Sprache im Museum&#8220;, S. 299ff<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>References<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-indent: -2em; padding-left: 2em;\">\n<p>Assilkinga et al. 2023. <em>Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland<\/em>. Heidelberg, Reimer (DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.11588\/arthistoricum.1219\">https:\/\/doi.org\/10.11588\/arthistoricum.1219<\/a>)<\/p>\n<p>Kazeem-Kam\u00ednski, Belinda; Martinez-Turek, Charlotte; Sternfeld, Nora. 2009. <em>Das Unbehagen im Museum. Postkoloniale Museologien. <\/em>Wien, schnittpunkt. ausstellungstheorie &amp; praxis.<\/p>\n<p>Mignolo, Walter. 2007. Delinking. <em>Cultural Studies<\/em>. 21(2): 449-514.<\/p>\n<p>Raicovich, Laura. 2021. <em>Culture Strike. Art and Museums in an Age of Protest<\/em>. London \/ New York, Verso.<\/p>\n<p>Whitehead, Christopher. 2019. \u201cDe-Bordering the Museum: Voice, Empathy and Archaeologies of Inequality\u201d. In: Dorota Folga-Januszewska et al.: <em>Museums and Identities: Planning an Extended Museum<\/em>. Krakow, The Museum of Contemporary Art in Krakow.<\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Empfohlene Zitierweise:<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Fossi, Richard Tsogang. 2023. Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland. Wie steht es mit der Dekolonisierung ethnologischer Museen? <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">boasblog Decolonizing Anthropology <\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">16. November, https:\/\/boasblogs.org\/decolonizinganthropology\/atlas-der-abwesenheit\/.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><em><strong>Richard Tsogang Fossi<\/strong> ist Germanist und Postdoktorand im Projekt \u201eUmgekehrte Sammlungsgeschichte\u201c an der TU Berlin (Leitung: B\u00e9n\u00e9dicte Savoy). Er forscht zur deutschen Kolonialgeschichte, zum deutsch-kamerunischen Kolonialged\u00e4chtnis sowie zur Provenienz kamerunischen Kulturerbes in Deutschland und den Umst\u00e4nden seiner Verlagerung. In den letzten Jahren hat er an verschiedenen Projekten zwischen Kamerun und Deutschland mitgewirkt, unter anderem an der vielbesprochenen Ausstellung \u201eHey Hamburg, kennst du Duala Manga Bell?\u201c im Hamburger MARKK \u2013 Museum am Rothenbaum \u2013 Kunst und Kulturen der Welt.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Ausgew\u00e4hlte Ver\u00f6ffentlichungen:<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-indent: -2em; padding-left: 2em;\">\n<p><em>Das Reisen als nicht-empirische Erfahrung des Autors. Erscheinungs- und Darstellungsformen des Reisens bei Christoph Ransmayr<\/em>. Saarbr\u00fccken: Akademiker Verlag, 2014.<\/p>\n<p><em>Interkulturalit\u00e4t der kolonialen Kultur. Am Beispiel der Auseinandersetzung kamerunischer Schriftsteller mit der deutschen Kolonialzeit<\/em>. Saarbr\u00fccken:\u00a0Akademiker\u00a0Verlag, 2014.<\/p>\n<p>&#8222;\u00abCameroons\u00bb wird deutsch. Geschichte einer manipulativen Wegnahme&#8220;. In: <a href=\"https:\/\/redaktion.tu.berlin\/en\/kuk\/research\/projects\/current-research-projects\/umgekehrte-sammlungsgeschichten-mapping-kamerun-in-deutschen-museen\/atlas-der-abwesenheit\">Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland, (Hrsg. Kollektiv)\u00a0Berlin (Reimer Verlag) 2023<\/a>, S. 29-42.<\/p>\n<p>&#8222;Chronologie und Akteure der Aneignung kamerunischer Kulturg\u00fcter&#8220;. In: <a href=\"https:\/\/redaktion.tu.berlin\/en\/kuk\/research\/projects\/current-research-projects\/umgekehrte-sammlungsgeschichten-mapping-kamerun-in-deutschen-museen\/atlas-der-abwesenheit\">Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland,\u00a0\u00a0(Hrsg. Kollektiv) Berlin (Reimer Verlag) 2023<\/a>, S. 61-93.<\/p>\n<p>&#8222;Museen, Missionen und koloniale Kulturgutverlagerung&#8220;. In: <a href=\"https:\/\/redaktion.tu.berlin\/en\/kuk\/research\/projects\/current-research-projects\/umgekehrte-sammlungsgeschichten-mapping-kamerun-in-deutschen-museen\/atlas-der-abwesenheit\">Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland, (Hrsg. Kollektiv) Berlin (Reimer Verlag) 2023<\/a>, S. 141-154.<\/p>\n<p>&#8222;Teile lebender Menschen als Museumsobjekte. Die Aneignung von Haartrachten im kolonialen Kontext&#8220;. In: <a href=\"https:\/\/redaktion.tu.berlin\/en\/kuk\/research\/projects\/current-research-projects\/umgekehrte-sammlungsgeschichten-mapping-kamerun-in-deutschen-museen\/atlas-der-abwesenheit\">Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland, (Hrsg. Kollektiv) Berlin (Reimer Verlag) 2023<\/a>, S. 173-182.<\/p>\n<p>\u201eEugen Zintgraff \u00b4s Diary as a Document of Theft and Destruction of Art Treasures in the Colonial Context\u201d. In: Anna Brus, Michi Knecht, Martin Zillinger (Hrsg.): <em>The Post\/Colonial Museum<\/em>, <em>ZfK<\/em> \u2013 Zeitschrift f\u00fcr Kulturwissenschaften No. 2, 2021\/2022, S. 77-90. <a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/Ejournals\/index.php\/ZfK\/article\/view\/4126\">https:\/\/www.uni-muenster.de\/Ejournals\/index.php\/ZfK\/article\/view\/4126<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":0,"menu_order":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"autor":[196],"class_list":["post-11299","decolonizinganthro","type-decolonizinganthro","status-publish","hentry","autor-richard-tsogang-fossi"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/decolonizinganthropology\/11299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/decolonizinganthropology"}],"about":[{"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/decolonizinganthro"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/22"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/decolonizinganthropology\/11299\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11692,"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/decolonizinganthropology\/11299\/revisions\/11692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"autor","embeddable":true,"href":"https:\/\/boasblogs.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/autor?post=11299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}